Heiko Müller
Kompetenz und Leidenschaft

Ziele ab 2016


Die Entwicklung von Falkensee bleibt nicht stehen. Auch in den nächsten Jahren wollen wir daran arbeiten, das Wohnumfeld in Falkensee zu verbessern. Dazu gehören Freizeit- und Sporteinrichtungen genauso, wie Bildungseinrichtungen und die Verkehrsinfrastruktur.

Ein Hallenbad in Falkensee

Mein zentrales Ziel für die nächsten acht Jahre als Bürgermeister ist der Bau eines Hallenbades in Falkensee. Kein anderes Projekt wurde so oft und so lange diskutiert, wie ein Hallenbad. Die Diskussionen und viele Verhandlungen mit Investoren haben klar gemacht - auf einen Investor zu warten, der auf eigene Verantwortung ein Hallenbad baut und betreibt, wird vergebens sein.

25 Jahre Diskussionen sind genug. Deswegen werbe ich dafür, dass wir jetzt als Stadt Falkensee eine Entscheidung treffen - die Entscheidung, ein Hallenbad in Falkensee zu bauen.

Schulinvestitionen abschließen

Die nächsten großen Projekte im Schulbereich sind der Bau einer Zweifeld-Sporthalle am Vicco-von-Bülow-Gymnasium und der Bau eines Sportplatzes am Lise-Meitner-Gymnasium. Für beide Projekte haben bereits die Vorplanungen begonnen.

Im Bereich der Lessing-Grundschule steht vor allem die Weiterführung der schrittweisen Sanierung der Altbauten an. Zudem sollen an der Lessing-Grundschule und an der Kant-Gesamtschule die Außenbereiche neu hergerichtet werden. An Vicco-von-Bülow-Gymnasium und an der Oberschule werden nachfolgend die Sportplätze saniert.

Bolz- und Spielplätze

Die Sporthallen und Sportplätze werden vor allem von Schulen und Vereinen genutzt. Insbesondere vereinsungebundene Kinder und Jugendliche suchen aber Spielplätze und Bolzplätze, um auch ohne Aufsicht oder Eltern Spaß zu haben. Dafür brauchen wir mehr Spielplatz- und Bolzplatzangebote. Die Suche nach geeigneten Standorten hat bereits begonnen.

Ab 2016 soll der Bau und die Erweiterung von Spielplätzen weitergeführt werden. Für die Standortfindung und die Spielplatzgestaltung wollen wir eng mit Eltern und Kindern zusammenarbeiten. Zusätzlich sollen mindestens zwei weitere Bolzplätze entstehen.

Verbesserung Radwege und Nahverkehrsangebote

Falkensee ist eine Pendlerstadt. Täglich fahren viele Tausend nach Berlin zur Arbeit. Dazu kommen natürlich noch die vielen Fahrten in Falkensee. Wir wollen, dass Radfahren und die Nutzung von Bus und Bahn attraktiver wird. Dazu wollen wir in den nächsten Jahren insbesondere Lücken bei straßenbegleitenden Radfahrangeboten an den Hauptstraßen schließen. Auch der Bau von Anliegerstraßen macht Radfahren einfacher.

Im Berufs- und Schulverkehr aber auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind attraktive Angebote mit Bus und Bahn besonders wichtig. Mit unseren Partnern beim Landkreis Havelland und beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg werden wir das Angebot im öffentlichen Nahverkehr stabilisieren und verbessern.

Teilhabe ist Lebensqualität

In Falkensee leben viele Tausend Menschen, die erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen haben. Noch zu oft stehen die Betroffenen im alltäglichen Leben Barrieren gegenüber, die eine gleichberechtigte Teilhabe einschränken.

In den letzten Jahren haben wir in Falkensee einiges getan, um Barrieren aus dem Weg zu räumen. So wurden an Schulen, im Bürgeramt, in der neuen Stadthalle oder für das Beratungs- und Begegnungszentrum Aufzüge installiert. Es bleibt aber noch viel zu tun. Deswegen wollen wir diesen Weg konsequent fortsetzen.

In enger Absprache mit Betroffenen, dem Beirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und der Integrationsbeauftragten der Stadt sollen bei Neubauprojekten aber auch Schritt für Schritt bei vorhandener Infrastruktur Lösungen gefunden und umgesetzt werden, die das Wort „Inklusion" mit Leben füllen.

Barrierefreie Wohnungen

Keine Personengruppe wächst in Falkensee schneller, als die Gruppe ab 65 Jahren. Die größte Herausforderung in diesem Zusammenhang ist die Bereitstellung von passgerechtem Wohnraum. Wir brauchen mehr kleine Wohnungen, die auch mit dem Rollstuhl oder Rolli erreichbar sind, keine Schwellen haben und ausreichend breite Türen und Bewegungsräume bieten, um mit einem Rollstuhl selbstbestimmt in der Wohnung leben zu können. Und bezahlbar sollen solche Wohnungen sein. Deswegen werbe ich seit Jahren um Investoren, die solchen Wohnungen bauen.

Erste Erfolge sind beispielsweis an der Spandauer Straße zu sehen. Auch die Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst hat 2014 einen ersten Wohnblock mit solchen modernen Wohnungen fertig gestellt. Aber auch die stadteigene Wohnungsgesellschaft gegefa GmbH soll nach Abschluss der derzeitigen Stabilisierungsphase wieder mit dem Wohnungsbau beginnen. Unser Ziel ist der Bau von insgesamt mindestens 500 derartigen Wohnungen.

Übrigens sind solche Wohnungen auch gut für junge Leute geeignet.

Junge Leute suchen genauso, wie Senioren in der Regel eher kleine, bezahlbare Wohnungen.

 

 

Hunde in Falkensee

In Falkensee sind unterdessen einige Tausend Hunde gemeldet. Das Zusammenleben zwischen Hunden und Menschen gestaltet sich nicht immer völlig konfliktfrei. Oft liegt das aber auch an fehlender Infrastruktur. Deswegen wollen wir die Angebote rund um den Hund verbessern. In diesem Jahr werden wir das Netz an Hundetoiletten ausweiten. Außerdem wollen wir mindestens einen weiteren Hundeauslaufplatz oder Hundetrainingsplatz in Falkensee schaffen.







Kapitel: Ein Hallenbad in Falkensee Schulinvestitionen abschließen Bolz- und Spielplätze Verbesserung Radwege und Nahverkehrsangebote Teilhabe ist Lebensqualität Barrierefreie Wohnungen Hunde in Falkensee

 

© Heiko Müller